Unternehmensblog als Marketing-Wunderwaffe: 9 Gründe

Unternehmensblog als Marketing-Wunderwaffe: 9 Gründe

Der Blog, das Blog … bloggen: Jeder weiß, was es ist, und jeder hat schon Blogbeiträge bewußt oder unbewußt gelesen. Bemühe ich eine Suchmaschine um Informationen zu einem Thema zu suchen, werden mir nach den bezahlten Anzeigen relativ schnell Blogbeiträge von Privatpersonen oder Unternehmensblog zum klicken angeboten. Längst sind Blogger die „Influencer“ der jungen Generation und die „Silver Surfer“ sind stark im kommen. Erfolgreiche Unternehmen nutzen dieses Potential schon seit einigen Jahren. Mit zunehmender Bekanntheit des Phänomens „Blog“, steigen jetzt immer mehr mittelständische und kleine Unternehmen auf den Blogzug auf.

Warum auch Du die positiven Aspekte eines eigenen Unternehmerblogs nutzen solltest, versuche ich hier zusammenzufassen.

 

 

Unternehmensblog als Marketing-Wunderwaffe

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Anzahl der Unternehmen mit aktiv betriebenen Blog

… 9 Gründe dafür und ein einziger dagegen ….

Blogbeiträge im Jahr / Unternehmen

  • Hintergrundinformationen für potentielle und existierende Kunden
  • Das Gesicht des Unternehmens zeigen
  • Schnelle Veröffentlichung von aktuellen Informationen
  • Sie tragen Ihr positives Image und Sachkompetenz nach außen
  • Erhöhte Nachfragen und Anfragen durch Blogbeiträge und das Feedback
  • Blogtexte sind der Hub für Deine sozialen Netzwerke
  • Blogtexte sind vielseitig verwendbar und Eigentum
  • Blobbeiträge sind auch Pressetexte
  • Ein Blog erhöht die Auffindbarkeit im Internet
  •                Bloggen benötigt Zeit!

1. Du bietest Deinen Kunden Hintergrundinformationen

 

Der eigene Blog bietet Dir die Möglichkeit, Deine Produkte oder Dienstleistungen so zu beschreiben, daß Deine potentiellen Kunden sie verstehen. Details können erklärt werden, Vorteile erläutert aber auch eventuelle Problemstellen erörtert werden. Dein Produkt wird transparenter. Du zeigst Kompetenz und Ehrlichkeit, das weiß ein Kunde zu schätzen. Der Kunde baut dadurch Vertrauen auf.

 

2. Der Unternehmensblog zeigt das Gesicht Deines Unternehmens (Employer Branding)

 

Wird der eigene Unternehmensblog im persönlichen Stil geschrieben – so als würdest Du mit einem Kunden im direkten Gespräch sein – dann zeigst Du auch Deine Persönlichkeit. Sympathisches, Angenehmes, ein Lächeln oder Lachen, die Art zu arbeiten, ein klein wenig Privates, usw. … Das bloggen zeigt die Menschen, die hinter der Firma stehen. Da darf auch mal Kurioses, oder die Jubiläumsfeier gezeigt werden. Auch kompetente und zufriedene Mitarbeiter gehören zum Gesicht Deines Unternehmens. Wenn es menschelt, erhöht dies die Sympathiewerte ungemein.

 

3. Schnelle Veröffentlichung von Neuheiten und Informationen

 

Ist erstmal eine eigene Community aufgebaut, lassen sich aktuelle Ereignisse ganz schnell und problemlos veröffentlichen und verbreiten. Ob ein neues Produkt, ob ein spezielles Angebot, ob veränderte Öffnungszeiten, ein erweitertes Dienstleistungsangebot, Tag der offenen Tür, usw. …. Die Schnelligkeit und die Streuung dieser aktuellen Informationen funktioniert nirgends besser, als über eine Blognachricht in Kombination mit dem sozialen Netzwerk.

4. Grandiose Außenwirkung von positivem Image & Sachkompetenz

 

Das Internet ist die Plattform für die Außenwirkung von Unternehmen. Die Zeiten, wo Kunden nur aus der nächsten dörflichen Umgebung stammen sind vorbei. Die passende Firma / Produkt / Dienstleistung wird heute fast immer übers Internet ausgewählt. „Das Google ich schnell …“ ist ein gängiger Ausdruck. Bieten sich mehrere Firmen zur Auswahl an, wird garantiert diejenige ausgewählt, wo man schon mal war, oder die den überzeugenderen Internetauftritt besitzt.

 

Eine Firma, ein Dienstleiter der es versteht ein positives Image und seine Sachkompetenz online zu präsentieren, ist garantiert im Vorteil zu seinen Mitbewerbern.

 

5. Erhöhte Anfragen, Nachfragen & Feedback durch den Unternehmensblog

 

Ein Blog ist einwenig wie ein direktes Gespräch. Durch den persönlichen Schreibstil, ist die Hemmschwelle für Nachfragen oder Anfragen für potentielle Kunden wesentlich niedriger, als wenn „nur“ eine Firmenpräsentation im Netz steht. Eine kurze Reaktionszeit vorausgesetzt, kann diese Kontaktaufnahme als Einstieg in ein Verkaufsgespräch genutzt werden.

 

Das Feedback lässt uns Unternehmer einen kurzen Blick – mit den Augen des Kunden – auf unsere Firma werfen. Positve und negative Kundenmeinung spiegelt die Wahrnehmung des Unternehmens wieder.  Da unsere Kunden die wichtigsten Menschen des Unternehmens sind, ist dies die Chance uns auf den richtigen Gebieten zu verbessern.

 

6. Blogtexte sind der Hub für Dein soziales Netzwerk

 

Wie der Blog, wollen auch soziale Netzwerke gefüttert werden. Da bieten sich Blogbeiträge geradezu an. Sie machen neugierig auf mehr, und die potentiellen Kunden klicken von Facebook & Co direkt auf die Firmehomepage. Ein ausführlicher Blogbeitrag wird als wertvoller eingestuft, und öfters weitergeteilt, als nur kurze Facebookmitteilungen.

Worte minimum sollte ein Blogbeitrag umfassen

Schlüsselwort genügt, um das sich der Text dreht.

7. Blogtexte sind langlebig und Eigentum

 

Sind Informationen, Beschreibungen, Erklärungen oder Darstellungen erst einmal verfasst, dann bieten sie lange einen Mehrwert für Deine Leser. Blogartikel bleiben online über Jahre bestehen, und werden von Suchmaschinen gefunden. Im Gegensatz zu Beiträgen in sozialen Netzwerken, wie Facebook oder Xing, wo die Halbwertzeit deutlich geringer ausfällt. Die Texte selber können für Mailings, Newsletter oder zum Ausdruck mehrfach verwendet werden.

Einmal geschrieben bleiben sie ein lang anhaltendes Werbemittel. Die Texte und Bilder auf dem eigenen Unternehmensblog sind auch immer im rechtlichen Eigentum des Verfassers. (Bei Facebook z.B. gehören alle Bilder und Texte mit dem hochladen automatisch der Firma Facebook)

8. Der Unternehmensblog leistet Pressearbeit

Klassische Pressetexte zu platzieren, ist oft mit der Aufforderung eine Anzeige zu schalten, verbunden. Aber die Redaktionen suchen auch Füllmaterial für ihre Zeitungen. Gerade regionale Zeitungen durchforsten Blogs für gute Aufhänger. Ist der Text gut vorbereitet, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, daß dieser Artikel in einer Zeitung übernommen wird. Eine fast unbezahlbare Werbung für Dein Unternehmen.

9. Ein Unternehmensblog ist SEO technisch der Knaller

a) Suchmaschinen lieben frischen Content (Inhalt)

Suchmaschinen crawlen ununterbrochen durch das Netz und fischen neue Inhalte. Diese neuen Inhalte werden zu den bestehenden durch ständig wechselnde Logarithmen hinzugefügt. Für Suchmaschinen ist es sehr wichtig, daß

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, rutscht diese Blogseite in den Suchergebnissen schnell weit nach oben. Das Ranking dieser einzelnen Seite, beeinflußt das Ranking der ganzen Firmenhomepage. Jeder einzelne Post schiebt damit die Internetpräsentation Deiner Firma an.

b) hohe Anzahl von Schlüsselwörtern / Keywörter

Jeder Blogbeitrag geht nur um ein Thema. Dieses Thema bekommt genau ein Schlüsselwort, Keywort. Die Schlüsselwörter sind die Wörter, mit denen Leser im Internet etwas suchen. Im Laufe der Zeit, werden mit zunehmenden Bloginhalten immer mehr Schlüsselwörter produziert, mit denen Dein Unternehmen auffindbar ist. Deine Firmenhomepage wird immer mehr suchmaschinenoptimiert. Dein Corporate Blog wird SEO technisch zum Booster.

Ein guter Unternehmensblog ist wie
eine sanfte Verkaufshilfe
für Dein Produkt,
oder Deine Dienstleistung!

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 Ulrike Heerdegen

Ulrike Heerdegen

Unternehmerin, Bloggerin, Landleberin –
technikbegeistert und trotzdem gerne offline.

Blog-Texte schreiben

Blog-Texte schreiben

Ein ganz wichtiges Modul im Contentmarketing ist das Schreiben deines eigenen Blogs. Ein Blog bietet den Interessenten Einblick in Deine Arbeit und Dein Können. In authentischen Blog-Texten kannst Du Deine Fachkompetenz und auch Deine soziale Kompetenz darstellen. Das positive Image Deines Unternehmens präsentieren.

Contentmarketing heißt: Inhalte Deines Unternehmens in Texten formuliert und in einem Blog bereitgestellt.

Doch wie schreibt man Texte für ein erfolgreiches Contentmarketing? Einen Text, der den Leser bei der Stange hält, einen Text der interessant zu lesen ist? Ein Text der kommentiert wird und auf sozialen Medien geliked?

 

Eigene Blog-Texte schreiben

 

Die W-Fragen

Die erste Frage, die Du Dir stellen mußt lautet: Was will ich mitteilen?

Dazu kommen die W-Fragen: Wie lautet das Thema genau? Was hat mein Kunde davon? Und was soll er im Detail wissen? Wie kann er was umsetzen? Wo gibt es weitere Informationen, ….

Stichpunkte

Bevor Du anfängst zu schreiben, hast Du das Konzept bereits im Kopf. Am Besten machst Du Dir Stichpunkte und formulierst die Kernaussage oder den Mehrwert Deines Artikels. So in etwa: „Wenn mein Kunde diesen Artikel gelesen hat, dann kann er …………“

Fokussier Dich auf genau dieses Thema und überlege Dir beim schreiben immer, ob Du noch dabei bist, oder schon abschweifst.

Überschriften & Absätze

Der Weg zum fertigen Text erfolgt wie bei einem Rezept. Die einzelnen Zutaten entsprechen den Absätzen. Über alle Absätze kommen aussagekräftige Überschriften. Wenn alle Überschriften und Absätze geschrieben sind, ergibt dies das fertige Gericht.

Verwende immer nur eine Überschrift „H1“ und mehrere kleine Überschriften „H2“. Die Unterüberschriften „H3“ kannst Du großzügig verwenden.

So geht´s mit dem Schreiben …

 

1. Der eigene Stil

Wer mag schon eine Kopie in der Welt sein? Formuliere frisch von der Leber weg, ohne Blick zur Konkurrenz oder zu Mitbewerbern. Du bist der Fachmann, und die Menschen kaufen bei Dir, weil Du das Original bist. Das spiegelt sich auch in Deinen Texten wieder.

 

2. Rechtschreibung & Grammatik

Rechtschreibprogramme sind eine große Hilfe. Aber noch besser ist es, wenn Du Deinen Text einem Menschen aus Fleisch und Blut zum Lesen gibst. Es geht ja nicht nur um Tipp- und Rechtschreibfehler, sondern auch um das Verständnis.

Appropo Rechtschreibfehler: Die Toleranz gegenüber Fehlern ist relativ groß, denn wer von uns ist wirklich ein Rechtschreibguru?

 

3. Die eigene Sichtweise

Der Kunde kommt zu Dir, weil Du Dein Unternehmen verkörperst. Weil er Dein Produkt, oder die Dienstleistung schätzt. Darauf kannst Du stolz sein, und das solltest Du auch bei Deinen Texten berücksichtigen. Schreibe aus Deiner Sichtweise: der Sichtweise des Fachmanns mit Persönlichkeit.

Kopierte Wort-Haufen sind schnell durchschaut und unglaubwürdig. Also lieber etwas „unrund“ und persönlich schreiben, das kommt bei Deinen Kunden an.

4. Inspiration

Lesen inspiriert!

  • Bei erfolgreichen Schriftstellern lernst Du kurze Sätze schreiben.
  • In der Tageszeitung erkennst Du den jounalistischen Schreibstil.
  • Texte blumig arrangieren lernst Du in Romanen

 

 5. Tatsachen

Verwende nachprüfbare Fakten und genaue Angaben. Im Internet ist schnell recherchiert, und hier werden Fehler fast nicht verziehen …

Nenne grün, grün und ein Fehler, Fehler. Lege die Fakten klar und deutlich auf den Tisch. Kein „rumgeeier“, auch wenn die Wahrheit hart ist.

Du bist Dir beim Texten unsicher, dann laß die ersten Blog-Texte von professioneller Seite durchlesen.
Laß Dir Tipps und Hilfe geben,

Schreiben ist viel Übungssache …

Visualisiere den Text noch angenehm fürs Auge mit „bergigem texten„. Und nicht den Titel und die Beschreibung vergessen. Würze alles noch mit Bildern (Beschreibung nicht vergessen) und  ab damit ins Netz!

Viel Spaß!

 

 Ulrike Heerdegen

Ulrike Heerdegen

 Unternehmerin, Bloggerin, Landleberin –
technikbegeistert und trotzdem
gerne offline.